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Steuer News April 2022

Informationen zur Grundsteuerreform

Das BVerfG hat mit Urteil vom 10.04.2018 entschieden, dass bestimmte Vorschriften der Einheitsbewertung in den alten Bundesländern, jedenfalls seit dem 1. Januar 2002 unvereinbar mit dem Gleichheitsgrundsatz nach Art. 3 Abs. 1 GG sind. Daraus resultiert die Grundsteuerreform.

Dabei hat der Gesetzgeber ein grundlegend geltendes Bewertungsmodell verabschiedet (sog. „Bundesmodell“). Gleichzeitig wurde im Grundgesetz jedoch auch eine Öffnungsklausel vereinbart, wonach die Bundesländer eigene, vom Bundesmodell abweichende gesetzlichen Regelungen treffen können. In Berlin und Brandenburg gelten das Bundesmodell.


Bis zum Kalenderjahr 2024 beruhen die Grundsteuerbeträge weiterhin auf den bisher gelten Regelungen zur Einheitsbewertung. Dennoch werden die Ausgangswerte für die Ermittlung der Grundsteuer ab 2025 bereits auf den Bewertungsstichtag 01.01.2022 ermittelt. Für die Neubewertung und Ermittlung der Grundsteuer sind erstmalig in allen Bundesländern Feststellungserklärungen zur Ermittlung der Ausgangsbeträge auf den 01.01.2022 durch die Grundstückseigentümer abzugeben. Die Aufforderung zur Abgabe der Erklärung ist bereits mit öffentlicher Bekanntmachung erfolgt.

Die notwendigen Informationen für die Grundsteuer sollten bereits jetzt zusammengetragen werden, hier sind vor allem folgende Daten relevant:

         * Lage des Grundstücks

         *Grundstücksart -wie im Einheitswertbescheid festgestellt

         *Gemarkung, Flur, Flurstück, Fläche in qm

         * Baujahr/Bezugsfertigkeit

         * Wohnfläche

          *bei Teileigentum, Geschäftsgrundstücken: Bruttogrundfläche

         *Anzahl Garangen/Tiefgaragenplätze


Für die Abgabe der Erklärungen ist derzeit der Zeitraum vom 01.07.2022 bis 31.10.2022 geplant.Dabei sind die Erklärungen grundsätzlich elektronisch (z.B. per Elster) an das Finanzamt zu übermitteln.